Die Geschichte der Seidenblumenstadt Sebnitz |
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Jahreszahl
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Ereignis
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1241
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Sebnitz wird zum ersten Mal in der “Oberlausitzer Grenzurkunde” erwähnt
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1300
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Bis ins 19. Jahrhudert war Sebnitz eine Ackerbürger- und Leineweberstadt. Aus dieser Zeit findet man noch heute Lausitzer Umgebindehäuser im Stadtbild, in denen damals die Webstühle klapperten. Durch die Entwicklung der maschinellen Leinenproduktion kam es zum Untergang der handwerklichen Weberei.
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1731
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In diesem Jahre wurde das Bürgerhaus gebaut, in dem sich heute das Kunstblumen- und Heimatmuseum
“Prof. Alfred Meiche” befindet
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1785
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Im Jahre 1785 hat Sebnitz ca. 1.800 Einwohner. Davon waren 300 Webermeister, 120 Gesellen und 30 Lehrlinge.
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1826
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Zu dieser Zeit entstand eine englische Patentpapierfabrik, die ständig erweitert und ausgebaut wurde. Bis 1945 produzierten sechs Papiermaschinen täglich 250 Tonnen hochwertiges Schreibpapier.
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1834
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Böhmische Kunstblumenhersteller kamen nach Sebnitz und führten hier ihr Handwerk ein. Das erst in Hand- und Heimarbeit ausgeübte Gewerke entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zum bedeutendsten Industriezweig der Stadt, aus welchem der Name “Kunstblumenstadt” entstand.
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1854
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Ein Großbrand (“Sebnitzer Stadtbrand”) vernichtet fast alle Gebäude des Stadtzentrums.
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1877
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Sebnitz erhält mit der Eisenbahnlinie Bad Schandau - Sebnitz - Neustadt Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz.
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1907
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Das heutige Goethe-Gymnasium wird gebaut.
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1950
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Die Räumlichkeiten der Papierfabrik wurden für den Maschinenbau umgebaut. Es entstand das ABUS-Hebezeugwerk.
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1971
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Das Werk wurde in den ehemaligen VEB Erntemaschinen Neustadt integriert. Bis zur Wende wurde in diesem Betrieb noch gearbeitet.
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1989
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Die “Wende” veränderte viel in Sebnitz. Sehr viele Betriebszweige (Erntemaschinen, Kunstblumenherstellung...) mussten Ihren Betrieb ganz oder teilweise einstellen. Die Folge waren nicht nur viele Arbeitslose sondern auch der Verlust bedeutender Industriezweige. “Kunstblumenstadt” wurde in “Seidenblumenstadt” umbenannt.
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1991
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Sebnitz bekommt einen Fußgänger-Grenzübergang in die Tschechische Republik.
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1992
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Das Goethe-Gymnasium wird einer umfassenden Renovierung und Neugestaltung unterzogen. Gleichzeitig wird eine neue Turnhalle für verschiedenste Zwecke erbaut.
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1993
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Aufgrund der ungeeigneten Gebäudesubstanz wurde die ehemalige Papierfabrik abgerissen und das “Entwicklungsgebiet Sebnitztal” gegründet, wo sich bis jetzt viele Firmen des produzierenden Gewerbes angesiedelt haben. Ein attraktiver Standort vor allem auch für kleine und mittlere Unternehmen.
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1994
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Der bestehende Grenzübergang wird zu einem PKW-Grenzübergang ausgebaut.
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1995
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Sebnitz wird Große Kreisstadt.
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1997
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Sebnitz wird “Staatlich anerkannter Erholungsort”. Die Stadt hat eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur für Tourismus und Urlaub. Sie bietet Ihren Besuchern bei jedem Wetter ausreichend Betätigungsmöglichkeiten bei Sport, Gesundheit, Kultur und Gesundheit.
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2000
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Der Ortsteil Hinterhermsdorf erringt im 4. Sächsischen Landeswettbewerb 1998-2000 “Unser Dorf soll schöner werden, - unser Dorf hat Zukunft”, den 1. Platz und vertritt Sachsen damit 2001 im Bundeswettbewerb.
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2003
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Die Große Kreisstadt Sebnitz war Ausrichter für den 12. Tag der Sachsen. 255.000 Menschen strömen bei sommerlichen Temperaturen durch die Stadt und feiern ein perfektes und wunderbares Sachsenfest.
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